skip to content

Preisträger 2004: Norbert Brandauer


Norbert Brandauer, geboren 1969, bekam mit 11 Jahren erste Anweisungen in Klavierspiel, Gehörbildung und Harmonielehre. Nach Absolvierung des Musik- und Instrumentalpädagogikstudiums (Chorleitung bei H. Arman) belegte er an der HS Mozarteum das Fach Chorleitung bei Prof. Hagen - Groll, war Mitglied des Salzburger Bach-Chores und besuchte zahlreiche Kurse bei E. Ortner, J. Prinz, R. Sund u. a.

1993/94 war er als Chorleiter und Stimmbildner der Luzerner Kantorei tätig, bevor er das 2-jährige Aufbaustudium Posaune an der HS Franz Liszt in Weimar (Prof. Bachmann) 1997 mit dem Konzertexamen abschloss.

1996 begann eine intensive Beschäftigung mit historischen Posaunen (Unterricht bzw. Kurse bei N. Salvenmoser, Ch. Toet, und Bruce Dickey). Seit 2000 unterrichtet er am Musischen Gymnasium Salzburg (Musik / Chorgesang), am Pädagogischen Institut (Chorleitung, Chorgesang) sowie seit 2003 an der Universität Mozarteum (Praxis des vokalen Musizierens, Lehrpraxis).

Als freischaffender Posaunist konnte er mit verschiedenen Ensembles (Barockorchester larpa festante München, Marini Consort Innsbruck, Balthasar - Neumann – Ensemble, Concerto Köln, Camerata Salzburg, u.a.) und namhaften Dirigenten (F. Welser - Möst, R. Norrington, S. Cambreling, Th. Hengelbrock, E. Ortner, J. Prinz, R. Jacobs) kostbare Konzerterfahrungen sammeln.

Seit 1990 durchgehend Leiter verschiedener Schul- und außerschulischer Chöre. Projekte als Dirigent mit der Universität Mozarteum, dem Marini Consort Innsbruck, dem Barockensemble Spirit of Musike, insbesondere aber mit dem 1999 von ihm gegründeten Kammerchor Salzburg.

Kammerchor Salzburg

Mitglieder sind Absolventen oder Studenten der Universität ,,Mozarteum''.

Das erste Projekt dieses jungen Ensembles war die sehr erfolgreiche Aufführung der ,,Johannespassion'' von J.S.Bach am Karfreitag 1999 in der Kollegienkirche in Salzburg. Erhebende Verkündigung: äußerst transparenter Klang [...] Wortdeutlichkeit und Ausdruckskraft ließen keine Wünsche offen.(SVZ, 1999)

Auftritte mit dem Marini Consort Innsbruck in Salzburg und Brixen

Konzerte mit Werken von Monteverdi, Schütz und Eberlin in Salzburg und Laufen. Die Sänger knüpften ein wundersames Geflecht aus Stimmen, einen tönenden Teppich venezianischer Provenienz (und Qualität). (Südbayerische Rundschau, 2002)

2002:,,Irene E. Boleszny - Förderstipendium'' der Stadt Salzburg.

Neben Alter Musik bildet die Chorliteratur der Romantik einen zweiten Schwerpunkt: 2003 Aufführung von Werken des selten gehörten Komponisten H. von Herzogenberg.

Ebenso ist der kammerchor salzburg beim Aberseer Kultursommer seit mehreren Jahren fixer Bestandteil. Messen von Haydn, Mozart und Schubert wurden hier unter der Leitung von H. J. Schellenberger aufgeführt.

2 „Liederabende“ für Chor + Klavier im Wiener Saal des Mozarteums – Werke von Brahms, Schumann, Heinrich von Herzogenberg, Bartok, M.Seiber u.a.

Brahms' Liebesliederwalzer beim „Fest in Hellbrunn“

2 mal mehrchörige Musik in Salzburg, Innsbruck und Brixen: Werke von Schütz und Monteverdi und 2003 die Erstaufführung einer wunderbaren 4-chörigen Marienvesper von Pietro Lappi, 1621 für den Salzburger Dom komponiert. Jeweils Zusammenarbeit mit dem Marini Consort Innsbruck

A cappella Konzerte mit Werken von Monteverdi, Schütz, J. Stadlmayr über J.E. Eberlin, Mendelssohn bis Poulenc und Uraufführungen („Vater unser“ von Kuno Trientbacher) z.B. im Rahmen des „Festes zur Festspieleröffnung“ in der Kollegienkirche in Salzburg

Konzert mit Werken barocker Komponistinnen mit dem Ensemble „Spirit of Musike“

Im Juli 2004 belegte der Kammerchor Salzburg bei seiner ersten Teilnahme an einem Wettbewerb einen 1. und einen 2. Platz beim „Internationalen Chorwettbewerb Spittal an der Drau“

Im März 2005 steht J.S. Bachs Matthäuspassion auf dem Programm, weiters gibt es Einladungen nach Millstatt, Innsbruck und Südtirol

(Dezember 2004)

 

Aktuelle Informationen über Norbert Brandauer finden Sie unter norbertbrandauer.jimdo.com

 

 

 

 

Norbert Brandauer© Michael Klecker