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30 Jahre Erwin-Ortner-Fonds: die Geschichte


Die Idee für den Fonds stammt von Erwin Ortner anlässlich eines runden Geburtstags im Jahr 1987.
Nach den notwendigen administrativen Vorbereitungen (Ausarbeitung einer Satzung und Vorlage bei der Fondsbehörde) nahm der Fonds mit der ersten Preisverleihung an Alois Glaßner im Dezember 1988 seine Arbeit auf. Der Preis war damals mit 25.000 Schilling dotiert, was später auf 30.000 Schilling und schließlich auf 3.000 € erhöht wurde. Bis heute hat der Fonds keinerlei Subventionen von der öffentlichen Hand erhalten oder erbeten. Der Fonds dankt vielen privaten Spendern und besonders dem Arnold Schoenberg Chor für die langjährige Unterstützung.

Bis dato (Stand Dezember 2017) hat der Fonds 30 Preise vergeben. Unter den Ausgezeichneten befinden sich 24 Chorleiter, 4 Chorprojekte sowie 2 Komponisten, an die Aufträge für Chorkompositionen vergeben wurden. Seit seiner Gründung hat der Fonds insgesamt mehr als €80.000 an Preisen und Förderungen ausgezahlt.


Chor im Theater an der Wien
© Eva Maria Pinz-Schneider

 

Wenn der Preis an eine/n Chorleiter/in geht, wurde und wird stets darauf geachtet, dass die Auszeichnung als Förderungspreis zu verstehen sein soll.  D.h., der/die Chorleiter/in hat seine/ihre Qualitäten schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, ist aber noch vom Zenit der Karriere entfernt.
Gerade dann kann und soll nach Meinung des Fonds die Preisauszeichnung etwas für den Preisträger und auch die österreichische Chormusik bewirken. Eine Auszeichnung für bereits etablierte Spitzenchorleiter wird nicht als Aufgabe des Fonds gesehen.